Salz und laugen, was ist eine lauge? Laugen im malerhandwerk,

Was ist eine Lauge?

Je nach Einsatzbereich hat der Begriff Lauge unterschiedliche Bedeutungen. Während man im Salzbergbau unter Lauge eine konzentrierte Salzlösung versteht, stehen bei den übrigen Anwendungen die alkalischen Eigenschaften im Vordergrund.

Sicher kennst Du Laugengebäck beim Bäcker. Die hier verwendete Lauge ist Natriumhydroxid NaOH. Während des Backens reagiert die Lauge mit dem Teig und wird komplett umgesetzt.

Eine weitere Lauge, die Du aus dem Alltag kennst, ist Seifenlauge. Hier macht man sich die alkalischen Eigenschaften der Lösung zum Reinigen der Hände, aber auch von Bedarfsgegenständen zu Nutze. Eine Lauge wird hergestellt, indem man ein Hydroxid (wie etwa Natriumhydroxid) vorsichtig in Wasser löst. Beachte, dass dabei eine beachtliche Wärmeentwicklung einsetzen kann!

Im Malerhandwerk verwendet man Laugen zur Reinigung des Untergrunds von Ruß, Fett und anderen Anhaftungen. Lauge wirkt auf Altanstriche mattierend, wodurch die Hafteigenschaften des neuen Anstrichs deutlich verbessert werden. Bitte beachte, Linoleum und Holz vor Laugen zu schützen. Diese Materialien werden etwa durch Natronlauge in Mitleidenschaft gezogen. Weitere wichtige Laugen sind Kalilauge, gelöschter Kalk (Calciumhydroxid) und Salmiakgeist (Ammoniakwasser). Acrylharze, Epoxidharze und Polyurethanharze zeichnen sich durch eine besondere Laugenbeständigkeit aus.

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