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Welche Bedeutung haben unlösliche Salze im Handwerk? 

Unlösliche Salze fallen direkt bei der Neutralisationsreaktion als Niederschlag aus. Sie können sowohl erwünscht sein, etwa in Form von unlöslichen Pigmenten (also Farbstoffen), aber auch als unerwünschtes Nebenprodukt auftreten.

Als Pigmente im engeren Sinne bezeichnet man anorganische Farbpigmente, die häufig in Anstrichfarben, Lacken, aber auch zum Färben von Glas oder als Druckerfarbe eingesetzt werden.

Wichtige Beispiele sind die weißen Pigmente Rutil (Titandioxid), Zinkweiß (Zinkoxid) und Lithopone (Mischung aus Zinksulfid und Bariumsulfat). Als Schwarzpigmente kommen neben Ruß Eisenoxid-Schwarz (Fe3O4), Spinell-Schwarz (Cu(Fe, Cr)2O4) und Eisen-Mangan-Schwarz ((Fe, Mn)2O3) zum Einsatz. Buntpigmente gibt es in großer Zahl, deshalb sollen hier nur einige wichtige Vertreter erwähnt werden. Hämatit (Fe2O3) und Mennige (Pb3O4) sind rote Pigmente, Limonit (FeOOH) ist gelb, ebenso wie Chromgelb (PbCrO4). Chromoxid Cr2O3 ist grün, Spinell-Blau CoAl2O4 ist wie der Name schon sagt blau.

Weitere Anwendungen von Pigmenten liegen im Bereich des Korrosionsschutzes, als Glanzpigmente (etwa Al, Cu oder Messing in Metalliclacken) oder als Lumiphore (Leuchtstoffröhren).

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