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Wie entstehen Seifen?

Auch Seifen sind im Grunde genommen Reaktionsprodukte einer Neutralisation. In diesem Fall sind die Säuren langkettige Carbonsäuren (sogenannte Fettsäuren), die durch Zugabe von Natronlauge NaOH oder Kalilauge KOH neutralisiert werden.

Die Reaktion mit NaOH liefert feste Kernseife, die mit KOH flüssige Schmierseife. Seifen sind sogenannte Tenside. Das sind Moleküle die einen hydrophilen (wasserliebenden) „Kopf“ und einen hydrophoben (wasserabweisenden, respektive fettliebenden) „Schwanz“ haben. Dank dieser besonderen Eigenschaften können Seifen als Emulgator Fett und Wasser mischen.

Die Anwendungen in der normalen Haushaltsseife oder in Waschmitteln kennt jeder. Durch die besonderen molekularen Eigenschaften können Seifen die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit vermindern. Auf dieser Eigenschaft beruht auch die Tatsache, dass Seifen die Grenzflächenspannung zwischen ursprünglich nicht mischbaren Phasen, wie zum Beispiel Fett und Wasser, soweit vermindern, dass die Verunreinigungen abgewaschen werden können.

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