untergrundprüfung im handwerk

Nenne mindestens 3 Untergrundprüfungen auf Haftung der Anstriche.

1. Augenschein und Abklopfen: Der Untergrund wird mit dem bloßen Auge genau betrachtet. Hier fallen größere Risse und Beschädigungen sowie Unebenheiten und Fehler in der Bearbeitung auf. Auch auf Stockflecken und Schimmelpilzbefall sollte geachtet werden. Mit einem kleinen Hammer kann die Oberfläche vorsichtig abgeklopft werden, um Hohlräume zu erkennen.

2. Feuchtigkeitsmessung und Benetzung: Sehr effektiv ist die Benetzungsprobe, um feinere Haarrisse zu erkennen. Dort wird mehr Feuchtigkeit aufgenommen, sodass sich nach einer Benetzung mit Wasser dunkel erscheinende Stellen ergeben. Auch Öl- oder Fettablagerungen, an denen Wasser abperlt, können so erkannt werden.
Die Feuchtigkeitsmessung ist insbesondere bei Oberflächen aus Holz oft wichtig. Sie wird mit einem Feuchtigkeitsmessgerät durchgeführt und liefert ein sofort verwertbares Ergebnis.

3. Abriebprobe: Bei der Abriebprobe wird mit der Hand oder einem Tuch über die Oberfläche gerieben. Die Probe gibt Informationen, ob die Oberfläche sandet oder ob auf ihr Schmutz und Staub haften, was sich negativ auf die Haltbarkeit von Anstrichen auswirken würde.

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