Säuren im handwerk, säuren im malerhandwerk

Wie erkennst du eine Säure?

Säuren haben im Gegensatz zu Laugen einen pH-Wert kleiner 7. Das bedeutet, dass sie keine Hydroxid-Ionen, sondern Hydronium-Ionen (H3O+) enthalten, die für die sauren Eigenschaften verantwortlich sind. Wie bei Basen kann der pH-Wert einer Säure durch ein pH-Meter oder Indikatorpapier bestimmt werden.

Nach der klassischen Definition haben alle Säuren einen sauren Geschmack. Das hast Du bestimmt schon bei einer Zitrone (Zitronensäure) oder Essig (Essigsäure) am eigenen Leib gespürt. Bei solchen schwachen Säuren in größerer Verdünnung ist das vollkommen harmlos, allerdings sollten starke Säure (wie etwa Salzsäure oder Schwefelsäure) nicht unterschätzt werden. Auch hier musst Du unbedingt auf persönliche Schutzausrüstung achten!

Speziell nach dem Abbeizen von Oberflächen mit Lauge kommt auch Säure im Malerhandwerk zum Einsatz: Etwa fünf Minuten nach der Behandlung mit Lauge wischst Du die Oberfläche mit einer stark verdünnten Säurelösung (etwa Zitronensäure oder Entkalker, gut 10 Milliliter pro Liter Wasser) mit einem Schwamm ab. So wird die Lauge neutralisiert.

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