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Wie kennzeichnet man die Härte des Wassers?

Die Begriffe hartes und weiches Wasser leiten sich von Gefühl auf der Haut beim Waschen mit Seife und dem entsprechenden Wasser her. In weichem Wasser hydrolysiert die Seife leicht zu Alkalilauge, was einen schlüpfrigen, weichen Eindruck hinterlässt. In hartem Wasser kommt es zur Bildung von Kalkseife, das sind schwerlösliche Verbindungen von Erdalkalimetallen mit den Fettsäuren der Seife.

Gemessen wird die Härte des Wassers mittels der Konzentration von Erdalkalimetall-Ionen pro Liter Wasser (in mmol). Die klassische Definition von einem Grad deutscher Härte (1 °dH) war formal 10 mg Calciumoxid pro Liter Wasser. Weitere Härtebildner wie Magnesium hat man durch einen entsprechenden Umrechnungsfaktor auf eine zum Calcium äquivalente Menge umgerechnet.
Nach aktueller Gesetzeslage (Stand Mai 2007) wurden drei Härtebereiche definiert:
– Weich bedeutet eine Konzentration von weniger als 1,5 mmol CaCO3 pro Liter Wasser, entsprechend kleiner 8,4 °dH
– Mittel heißt 1,5 bis 2,5 mmol Calciumcarbonat pro Liter, entsprechend 8,4 bis 14 °dH
– Hart bedeutet über 2,5 mmol CaCO3 pro Liter Wasser, entsprechend größer 14 °dH

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